Abenteuer Gigathlon in Zürich

Nach einer einjährigen Pause entschied sich Tony und ich wieder am diesjährigen Gigathlon zu starten. Zwei Tage waren zu bewältigen, Total 368km, Höhendifferenz 5050hm – der Start war am Samstag morgen um 5 Uhr. Tony machte sich auf über die 12km Citytrailrun, ich übernahm nach nicht ganz einer Stunde und schwamm die 3 Kilometer in ruhiger See – jetzt war auch ich wach ;o) ich übergab Tony nach 50min. und er fuhr die 80km Rennrad locker und ohne Zwischenfall durch. Jetzt kam die Disziplin vor der ich am meisten Respekt hatte 19km in glühender Hitze. Die Wärme war mein kleinstes Problem die Distanz machte mir eher Mühe, dementsprechend lief ich locker los und das zahlte sich aus, ich konnte das Tempo noch beschleunigen und gegen Schluss noch zusetzen. Nach rund 95min. war ich wieder bei Tony und übergab ihm den Chip für die letzte Disziplin – das Biken. Es war eher Radfahren auf Kieswegen, schade für die guten Biker wie Tony einer ist. Der erste Tag hatten wir sehr gut überstanden und waren früh im Ziel, somit konnten wir uns bestens erholen für den Sonntag – Wetterwechsel, Sonntag morgen in der Früh zog noch ein Gewitter durch, der Start wurde für die schnellsten Couple, Team of Five und Single verschoben. Wir aber konnten wie geplant um 7 Uhr ins Wasser steigen. Von aussen betrachtet sah der See noch relativ gemütlich und einladend aus, doch spätestens nach 100m war es ein Kampf gegen die Wellen, ich musste wirklich kämpfen jeder Zug war mühsam ich schluckte viel See-Wasser und kam nie so richtig in einen Rhythmus. Aber im See ging es vielen so, also nahm ich mich zusammen und kam nach rund 50min. für 3 Kilometer aus dem Wasser und übergab Tony für den 19km Lauf, den er souverän abspulte. Nach dem Lauf nahm ich die 104 km Rad in Angriff, es war eine wunderschöne Velostrecke, die es wirklich in Sich hatte. Nach 3 Stunden und 30min. übergab ich Tony für die Bikestrecke, die eben keine war – auch leider am Sonntag nicht. Ich durfte noch den Abschlusslauf über 12 km absolvieren, meine Beine alles andere als frisch…Krämpfe machten sich bemerkbar und sicher das nicht genügende Trainingspensum im Vorfeld. Nach einer quälenden Stunde kam ich wieder bei dem Zielgelände an und wir durften auf Rang 30, in der Kategorie Couple, die Ziellinie überqueren mit unserem top Supporter Stefu an unserer Seite. Es war wieder mal ein eindrückliches und erlebnisreiches Gigathlon-Weekend. Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis, nach vorne wäre noch einiges möglich aber dann müsste man sich akribischer vorbereiten, wenn man das dann will?! Jetzt heisst es erstmal gut erholen bevor es weiter geht mit kürzeren Wettkämpfen – News folgen wie immer…

cu Jacky

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