Gigathlon im Couple

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Endlich Stand das Gigathlon-Wochende vor der Tür. Mein Couple-Partner Tony Uebelhart und ich waren gespannt und freuten uns natürlich auf die Herausforderung. An diesen zwei Tagen waren gesamt 406 km zu bewältigen mit 7100 Höhenmeter. Ich nahm an beiden Tagen die Radstrecke und das Schwimmen in Angriff und zusätzlich am zweiten Tag noch das Laufen.

Der Start am Samstagmorgen machte Tony auf dem Bike ich durfte dann in der Aare die 9 km schwimmen — es kam mir endlos vor aber ein tolles Erlebnis. Nach dem Schwimmausstieg übernahm Tony auf den Inline und anschliessendem Lauf. Zum Schluss waren dann noch die 93 km auf dem Rad zu absolvieren. Es war sehr heiss und zusätzlich blies der Wind wie ein Föhn — es war ein sehr anspruchsvoller Radkurs mit steilen Rampen Richtungswechsel etc. bei den letzten Kilometer machten sich Krämpfe in meinen Beinen bemerkbar obwohl ich genug trank. Doch ich war nicht die einzige, die damit zu kämpfen hatte… trotz allem konnte ich mich mit einer guten Zeit ins Ziel retten. Am ersten Tag hatten wir den 18 Zwischenrang, wir waren sehr überrascht,  dass es so gut lief. Doch die Hitze und Belastung hinterliess Spuren, ich fühlte mich am Abend nicht sehr gut und die Beine waren leer.

Am Sonntagmorgen ging es aber bereits um 05.53 im Jagdstart los. Ich nahm mir vor langsam zu starten auf dem Rad, doch irgendwie klappte das nicht so ganz, denn ich konnte mit einer weiteren Couple Athletin Carol von Känel zusammenspannen und wir fuhren zügig los bis uns die Gruppe vom Massenstart einholte und dann ging es dann noch einen Zacken schneller weiter bis auf Hallwil, wo ich im See zwei Kilometer schwimmen musste. Ich entschied nur den kurzen Neopren anzuziehen, das war ein Fehler; schon bald bekam ich kalt und Krämpfe, trotz der warmen Seetemperaturen, aber ich war wohl einfach auch ein wenig leer.  Zum Glück schaffte ich es trotz Krämpfen in der Wade zum Schwimmausstieg und joggend zur Wechselzone zurück, dort wärmte ich mich kurz auf und dann ging es 63 km weiter auf dem Rad. Endlich konnte ich dann Tony übergeben für das Inline und Biken. Mir stand aber dann noch zum Schluss ein Halbmarathon bevor. Nach dem Rad und Schwimmen war mir gar nicht mehr nach der Laufstrecke zu Mute. Ich versuchte in der Zwischenzeit gut zu essen und Trinken und nahm Salz zu mir, das die Krämpfe weniger werden. Schon bald tauchte Tony wieder in der Wechselzone in Lenzburg auf – und ich lief los. Am Anfang noch ziemlich verhalten, dann merkte ich es geht ja doch. Nach 15 Kilometer war ich dann wirklich platt aber ich lief und lief einfach weiter. Tony durfte mich begleiten auf dem Bike, mit der optimalen Verpflegung und Gesprächen verging die Zeit im Flug. Im Zieleinlauf wartete mein Freund Stefu, unser Nr. 1 Supporter, ohne ihn wäre so ein Gigathlon-Wochenend nicht möglich. Er stand immer zur richtigen Zeit an Ort und Stelle mit der richtigen Verpflegung, dazu musste immer die ganze Materialschlacht verschoben werden zu den verschiedenen Wechselzonen. Es muss wirklich alles bis ins kleinste Detail geplant sein. Es ist ebenso eine grosse Herausforderung als Supporter, wie für die Athleten, der die Kilometer abspult — vielen Dank für die perfekte Betreuung!

Cu Jacky

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