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Powerman Dänemark, in Kopenhagen

Powerman Dänemark

Das war ein Krimi… aber zuerst der Reihe nach. Die Reise nach Kopenhagen verlief easy, das Rad kam ganz an und auch sonst war es ein sehr ruhiger Flug. Einzig das Wetter war schlecht – es war kalt, windig und es regnete ab und zu.

Am Sonntagmorgen um 9 Uhr war der Startschuss für den Powerman Dänemark über die klassische Distanz 10/60/10 km. Der Powerman Ultra starte bereits um 8 Uhr.  Für mich reichte die klassische Distanz völlig aus. Der Vorlauf ging durch einen schönen Park, zwei  Runden an 5 Kilometer. Ich ging bewusst nicht zu schnell an, ich wollte ja das ganze schliesslich durchstehen. Beim  Wechsel auf das Rad zog ich mir noch Handschuhe an und ein langes Radtrikot. Ich fuhr los und schon bald standen Reihenweise Athleten am Rande, die schon einen Plattfuss eingefangen hatten, und versuchten verzweifelt zu reparieren. Ich dachte mir – was geht denn da ab, haben die so schlechtes Material? Ich fuhr weiter und siehe da, nach 20 km hatte auch ich einen Plattfuss! Shit – dachte ich, hielt sofort an und fing an das Collet zu reparieren… puhh es hielt, ich stieg wieder auf mein Rad und fuhr weiter. Tja leider hielt die Freude nicht lange an, war die Luft schon wieder draussen, zum Glück nur im Pneu ;o) So ging es weiter… absteigen Pumpen… wieder weiterfahren, Pumpen – zum Glück hat mir eine Athletin unterwegs noch zwei Patronen gegeben sonst wäre ich wohl irgendwo in der Prärie stehen geblieben und erfroren. Vielen herzlichen Dank an Helle Voss!

Endlich kam ich nach zwei Stunden Rad in der Wechselzone an, der Gedanke war natürlich schon da nicht mehr weiter zu machen, die Motivation war gleich null aber zum Glück habe ich so ein Dickschädel und ich nahm die letzten 10 Kilometer noch in Angriff und in meinem Frust überholte ich noch drei Athletinnen und wurde doch noch vierte.

Es kostete mich jedoch Nerven und zudem war die Distanz schon sehr weit für meine mässige Form. Trotz allem war es eine Reise wert. Kopenhagen ist eine wunderschöne Stadt und auch der Wettkampf, Organisation und Strecke war sehr gut. Inzwischen hat man mir auch erklärt warum es so viele Plattfüsse gab, es war die Kombination zwischen diesem Sandgestein von der Küste und dem Regen, das wirkte wie ein Schmiergeltuch – voilà nächstes Mal weiss ich auch Bescheid und montiere Vollgummipneus ;o)

Cu Jacky

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